Mähroboter Test und Vergleich 2018

Ein dichter grüner und gepflegter Rasen ist die Visitenkarte Ihres Grundstücks, erfordert aber leider einen hohen Zeitaufwand für das regelmäßige Mähen. Während der Wachstumszeiten und bei guter Düngung und ausreichender Wasserversorgung ist in der Regel das zweimalige Mähen pro Woche üblich und notwendig. Und spätestens in der Urlaubszeit ist das meistens nicht mehr organisierbar. Seit ca. 5 Jahren versprechen die sogenannten Mähroboter einen gepflegten Rasen ohne jeden Zeiteinsatz. Mittlerweile sind die Geräte im Test auch ausgereift und verfügen über eine großen Funktionsumfang. Außerdem bieten neue Hersteller auf dem Markt auch Geräte zu attraktiven Preisen für den etwas schmaleren Geldbeutel an. Somit sind die Mähroboter eine wirklich sinnvolle Alternative zum Selber Mähen! Also sofort Umsteigen? Vom Prinzip ja, aber es gilt einiges beim Kauf und Einsatz eines Rasenmähroboters zu beachten. Aus sollten Sie sich mit den durchaus vorhandenen Besonderheiten und der Geräte beschäftigen um eine Enttäuschung nach dem Kauf zu vermeiden. In diesem Artikel informieren wir Sie umfassend über die Vor- und Nachteile und die wichtigsten Auswahlkriterien um den für Ihren Rasen am besten geeigneten Mähroboter zu finden. Und konkret schauen wir uns gemeinsam mit Ihnen besonders interessante Mähroboter im Vergleich an.

 

Grundlagen und Funktion des Mähroboter

Mähroboter sind elektrisch per Akku betriebene moderne Rasenmäher, die Ihren Rasen völlig selbstständig, d.h. ohne jegliche menschliche Anwesenheit mähen können. Durch den Antrieb per Elektromotor und das vergleichsweise kleine Mähwerk sind Mähroboter im Vergleich sehr leise und erzeugen nur einen Schallpegel vergleichbar dem eines normalen Gesprächs. Sie können ohne Probleme in Ihrem Garten sitzen und z.B. eine Buch lesen, ohne dass Sie sich gestört fühlen. Der Mähroboter ist dabei während der programmierten Einsatzzeiten permanent „unterwegs“ und säbelt mit seinem Messerwerk jeweils immer nur wenige Zehntelmillimeter von den Grashalmen ab. Diese Schnittgut verbleibt als Rasenmulch auf bzw. im Rasen und dient gleichzeitig der Düngung. Das funktioniert auch wirklich sehr gut und der Bedarf nach zusätzlichem Dünger reduziert sich deutlich. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass das Schnittgut nicht aufgenommen und entsorgt werden muss.

Der Rasenmähroboter fährt innerhalb einer definierten Fläche je nach Hersteller entweder nach einem chaotischem Prinzip oder nach einem festlegtem Algorithmus. Beide Verfahren erbringen unter dem Strich keine wesentlichen Unterschiede in der Mähqualität. Die zu bearbeitende Fläche wird in der Regel vorab durch einen metallischen Draht festgelegt, der durch den Mähroboter geortet werden kann. Dieser Begrenzungsdraht wird mit kleinen Kunststoffhaken entlang der Mähfläche verlegt und wächst nach kurzer  wenigen Tagen in den Boden ein und stellt keine Stolperfalle dar. Der Draht kann auch bei der Erstverlegung bereits ca. 3-5 cm im Boden eingegraben werden. Bedenken, dass der Mähroboter sich „verirrt“ und nicht mehr zurück findet, sind unbegründet, auch aus verwinkelten Stellen finden gute Geräte ohne Hilfe weider heraus.  Wenn der Akkustand zur Neige geht, dann fährt der Mähroboter zu seiner Basis und lädt sich auf. Das ist meistens nach ca. 60 bis 90 Betriebsminuten der Fall.

Alle gängigen Geräte besitzen einen elektronischen Diebstahlschutz und können nach Entwendung nicht mehr benutzt werden bzw. viele Geräte senden ein mittlerweile auch ein Signal an Ihre Besitzer aufgrund der zunehmend verfügbaren Anbindung per WLAN und Handy App. Mähroboter und Ladestation sind in der Regel wasserfest und halten auch kräftige Regen stand. Bei längerer Nichtbenutzung (Wintersaison) sollten die Geräte aber trocken und frostfrei untergebracht werden.

Nicht gut geeignet ist ein Mähroboter, wenn Ihre Rasenfläche:

  • über Steigungen grösser ca. 25% besitzt
  • sehr stark verwinkelt ist und / oder
  • viele Hindernisse (Treppen, Mauern, Bäume etc.) besitzt

Das folgende Video von „Marktcheck“ zeigt anschaulich die Funktionsweise eines Mähroboters:

Sicherheit von Mährobotern

Die uns bekannten Geräte sind standardmäßig mit sogenannten Hebe-/Neige-/Kollisionsensoren ausgestattet, diese sorgen für einen Motor- und Messerstop  beim Anheben bzw. ein Zurücksetzen bei Anprall an Hindernisse. Bitte prüfen, ob das Gerät Ihrer Wahl diese Ausrüstung besitzt. Hilfreich sind außerdem Regensensoren mit denen der Roboter bei zu starkem Regenfalls seine Tätigkeit einstellt. Wir empfehlen zur Sicherheit die Geräte bei Anwesenheit von Babys oder Kleinkindern auf der zu mähenden Fläche die Geräte zu deaktivieren.

Mit Haustieren vertragen sich Mähroboter in der Regel gut und stellen keine Gefahr für z.B. Hund und Katze dar. Sollten Sie nun aber einen größeren und kräftigen Hund besitzen, der mit dem Gerät spielen will und den Mähroboter evtl. „apportieren“ möchte, dann raten wir zum Verzicht (auf den Mähroboter…)!

Wesentliche Auswahl Kriterien für einen Mähroboter

Passende Flächenleistung

Bitte vergleichen Sie in jedem Fall vor dem Kauf die Grösser Ihrer Rasenfläche (gemessen in Quadratmetern / Länge x Breite der zu mähenden Fläche) mit der Herstellerangabe. Wählen Sie mindestens ein Gerät, dass ein gleiche oder höhere Flächenleistung aufweist. Idealerweise ist die Flächenleistung Ihres Mähroboters ca. 20% höher als Ihr tatsächlicher Bedarf. Dies führt zu besten Ergebnisse und einem unkomplizierten Betrieb bei besserer Langzeithaltbarkeit der Technik (keine permanente Überlastung).

Mitgeliefertes Zubehör

Die zwingend notwendigen Komponenten wie der Akku und die Ladestation sollten auf jeden Fall dabei sein. Bitte prüfen Sie auch, ob eine ausreichende Meter zahl an Begrenzungsdraht für Ihre Rasenfläche dabei ist bzw. kaufen Sie diesen in notwendiger Länge dazu inkl. Befestigungsmaterial.

Sicherheit

Die Sensoren für Hebe-/Neige-/Kollisionserkennung sollten aus Sicherheitsgründen zur Ausstattung des Mähroboters gehören. Weiterhin halten wir auch einen Diebstahlschutz für sehr empfehlenswert.

Sonstiges

Eine feste Überdachung für den Mähroboter an der Ladestation kann bei einigen Herstellern als Zusatzoption erworben werden und schützt das Gerät vor der Witterung wie starkem Regen oder der UV-Strahlung der Sonne. Das ist sehr gut für die Lebensdauer und den optisch guten Eindruck der Materialoberflächen.

Einige Geräte verfügen über einen Regensensor, hier stellt der Mähroboter bei zu starkem Regen die Arbeit ein und startet bei besseren Bedingungen automatisch wieder. Das ist gut für die Mähqualität aber auch für die Haltbarkeit und den Verschleiß.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Gute Geräte für einen Flächenbedarf von ca. 500 – 800 Euro sollten Sie für einen Preis um ca. 800 Euro erwerben können. Bitte beachten Sie, dass die Preise für bestimmtes Modell je nach Verkäufer stark unterschiedlich sein können. Hier lohnt sich ein Vergleich.

Hersteller von Rasenmäherrobotern

Worx: Chinesischer Hersteller von besonders preiswerten Geräten, die aber trotzdem in Tests und Nutzerbewertungen sehr gut abschneiden und sich durch eine besonders umfangreiche Ausstattung auszeichnen.

Bosch: Bewährter und solider Hersteller von überwiegend gut getesteten und bewerteten Mährobotern im eher mittleren Preisbereich.

Gardena: Seit längerer Zeit mit sehr guten Mährobotern am Markt vertreten und  vielen Modellen und sehr guten Bewertungen im mittleren bzw. leicht höherem Preisbereich.

Husqvarna: Premium und Profigerät in hoher Qualität und entsprechendem Preis, sehr gut für große Flächen geeignet.

 

MÄHROBOTER IM VERGLEICH – UNSERE EMPFEHLUNGEN

* Preis wurde zuletzt am 20. Juli 2019 um 3:01 Uhr aktualisiert

* Preis wurde zuletzt am 20. Juli 2019 um 3:01 Uhr aktualisiert

* Preis wurde zuletzt am 20. Juli 2019 um 3:00 Uhr aktualisiert

* Preis wurde zuletzt am 20. Juli 2019 um 3:01 Uhr aktualisiert

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Nachfolgend finden Sie eine Übersicht durchgeführter Rasenmäher Test bekannter Testorganisationen und Fachzeitschriften:

 

Testmagazin Titel
Selbst.de Praxistest Rasenmähroboter
Stiftung Warentest Rasenroboter Test
 Öko Test  Mähroboter im Test
  Haus & Garten Test  3 Mähroboter im Test